ERLESENES AUS ALLER WELT:
LITERATUR UND KUNSTHANDWERK

Kleine Geschichte der BÜCHER GALERIE

Die BÜCHER GALERIE wurde 1996 gegründet, als „Vater-Tochter-Projekt“, bei dem der Vater seinen Traum von der Selbstständigkeit (und den Wunsch seine Tochter zu unterstützen), und die Tochter ihren Traum von der eigenen Buchhandlung verwirklichen konnte. Der erste Standort war ein kleiner Laden in der Münzstraße (auch bereits Altstadt Schongau), der nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit im Herbst 1996 seine Pforten öffnete. Das bewährte „Zweier-Team“ wurde im Laufe der Zeit von einigen Mitarbeitern und vielen Freunden begleitet und gestützt, ohne deren Hilfe die BÜCHER GALERIE nicht die positive Entwicklung hätte nehmen können, die sich in den darauffolgenden Jahren ergab: die Kunden schienen mit Angebot und Service zufrieden, erwiesen sich als treu und waren offenbar stets bereit, Lob und Anerkennung weiterzugeben, so dass sich der Kundenkreis stetig vergrößerte.

Als sich nach fünf erfolgreichen Jahren die Möglichkeit bot, in größere Räume und eine zentralere Lage innerhalb der Altstadt umzuziehen (ehemaliges LKG-Ladengeschäft), wurde diese Gelegenheit spontan genutzt: so fand am 4. Oktober 2001 die Wiedereröffnung  der BÜCHER GALERIE statt. Das Konzept „Buch und Kunst (-Handwerk)“ blieb erhalten, das Sortiment wurde aber stark erweitert. Der Service wurde vor allem durch die Möglichkeiten der modernen Technik verbessert, und durch die Aufstockung von Personal.

Bis zum heutigen Tag sind die "Macher und Helfer" mit Freude und Begeisterung bei der Sache und stets bemüht, Dienstleistung und Angebot auf gleichbleibend hohem Niveau zu halten.

 

 

Präsentation und Dekoration

Eine Buchhandlung ist unserer Meinung nach mehr als ein Ort, an dem Bücher verkauft werden. Im Idealfall ist es sowohl ein Ort der Ruhe, als auch der Begegnung, der (geistigen) Anregung, aber auch Entspannung, ein Ort an dem man alle Tage eine Pause vom Alltag einlegen kann. Wir möchten unseren Kunden deshalb außer dem zielorientierten Überblick über unser Angebot eine „Wohlfühl-Athmosphäre“ bieten, die wir durch mehrere verschiedene Maßnahmen zu erzeugen hoffen: einerseits durch die Bereitstellung gemütlicher Lese-Plätze, an denen der Kunde in Ruhe blättern und schmökern kann, andererseits durch die Art der Präsentation unserer Ware und einfallsreiche, themenbezogene Innen- und Schaufenster-Dekorationen. Letztere werden bei uns von Profi-Hand ausgeführt: Gabi Herb gehört seit den Anfängen der BÜCHER GALERIE zum Team, und beweist immer wieder ein goldenes Händchen bei der Umsetzung unserer Ideen, Anliegen und Vorstellungen (siehe Menü-Punkt „Links und Adressen“).

Auswahlkriterien bei Kunstgewerbe und anderen Geschenkartikeln

Ein Großteil der in der BÜCHER GALERIE angebotenen Papeterie-Artikel, Buch-Accessoires und Mitbringsel aller Art stammt von Messebesuchen. Dabei zogen die Hersteller- oder Vetreiberfirmen unser Interesse zunächst natürlich durch eine gelungene Präsentation und ein überzeugendes Angebot auf sich. Aber dann wird von unserer Seite durchaus nachgefragt: wie lautet das „Motto“ der Firma, nach welchen Richtlinien wird wo hauptsächlich produziert, woher stammt die Ware, die vertrieben wird, usw. Eine Entscheidung für ein Produkt fällt von unserer Seite erst, wenn das Gesamtbild passt. Gerne unterstützen wir (und letztendlich natürlich der Kunde durch den Erwerb der Ware) Firmen, die sich irgendeinem „Projekt“ verschrieben haben, z.B. Papierkunst ausschließlich aus Recycling-Rohstoff herzustellen, oder ihre Ware vom Design bis zur Herstellung in Deutschland zu produzieren, oder den Vertrieb für ein Fair-Trade-Organisation zu übernehmen, etc. Wir sind bereit dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen: nicht nur für das Produkt selbst, sondern auch für die dahinterstehenden Idee. Wir hoffen, dass sich unsere Kunden weitestgehend dieser Haltung anschließen möchten und können.

Kunstgewerbe, das wir z.B. in Ausstellungen für Künstler der Umgebung präsentieren, wird von uns meist nur „im Auftrag“ verkauft: die BÜCHER GALERIE tritt nur als Vermittler auf, unser Kunde zahlt lediglich den Preis, den der Künstler für sein Werk festgelegt hat.

Dies gilt auch für unsere „Dauerausstellung“ an Antik-Möbeln der Firma „El Carpintero“ (siehe Menü-Punkt „Links und Adressen“)

Ein paar Sätze zum Thema „Preisbindung“ bei Büchern

In Deutschland haben Bücher gesetzlich gebundene Ladenpreise. Das bedeutet, dass Bücher, wenn Sie auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen, einen vom Verlag festgelegten Preis bekommen, der beim Verkauf an den Endverbraucher verbindlich einzuhalten ist, von der Bahnhofsbuchhandlung über das „Buch-Kaufhaus“ bis zum Kleinstadt-Sortimenter und auch dem Internet-Versand-Händler. Konkret heißt das, dass deutsche Bücher überall gleich viel kosten (sofern es sich nicht um eine exklusiv angebotene Sonderausgabe eines bestimmten Titels handelt). Dies erspart den Buchhändlern die kräftezehrende (bei kleinen Buchhandlungen womöglich sogar existenzgefährdende) Teilnahme an Preiskämpfen, so dass sie ihre Energie ausschließlich in Bereiche wie Sortiment, Service, Ladengestaltung und vor allem Kundenpflege stecken können. Die Kunden wiederum können ihre Lieblingsbuchhandlung nach ebendiesen Kriterien aussuchen und müssen sich keine Sorgen machen, dass sie woanders ein „Schnäppchen“ verpasst haben. Das Preisbindungsgesetz gewährleistet langfristig stabile Preise auf einer breiten Basis bei einem abwechslungsreichen Titelangebot auf dem deutschen Markt. Eine Aufhebung des Gesetzes würde (wie beispielsweise in Großbritannien zu beobachten) sehr negative Folgen nicht nur für Verlage oder Händler, sondern vor allem für die Buchkunden haben: zwar würden vordergründig zunächst einige Bücher billiger zu erwerben sein, es handelt sich dabei aber nur um die von den Großkonzernen zum Bestseller bestimmten Titel, hauptsächlich „Lese-Fast-Food“, also ein wirklich winziges Segment des Buchmarktes. Alle anderen Bücher dagegen, "Klassiker", "Longseller" der Jungendliteratur, Fachbücher oder auch ganz "normale" Taschenbücher, die nicht ganz dem kurzlebigen "Mainstream" entsprechen, würden konsequenterweise schnell wesentlich teurer. Damit würden die Verlage ihre Verlustgeschäfte finanzieren (müssen), die im Bestseller-Bereich nötig sind, um insgesamt im Verdrängungskampf bestehen zu können.

"Lesefördernden" Einrichtungen wie Schulen und Bibliotheken dürfen Buchhändler außerdem in einem genau festgelegten Rahmen durchaus Nachlässe gewähren. Das Buch gilt in Deutschland immer noch als „Kulturgut“, was sich auch im reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% bemerkbar macht.

Die Haltung der BÜCHER GALERIE zum Thema „Preisbindung“ ist demnach ein klares JA! Wir fühlen uns aus eigenen moralischen Überlegungen zu dessen Einhaltung verpflichtet, aus Gründen der Fairness und zur Erhaltung der Vielfalt in der Deutschen Buchhandels- und Verlagslandschaft. Wir gewähren gerne jederzeit die erlaubten Rabatte, distanzieren uns aber von nachlässiger Handhabung oder bewussten Verstößen.

"Jüngste" Chronik

 

Ziele

2012 werden wir unser Sortiment durch E-Books und E-Reader ergänzen.

 

Projekte

2011 sind wir Facebook beigetreten, und kommunizieren dort seither auf unserer eigenen Seite fleissig mit unseren "Likern" und Kunden...

 

2010 haben wir unser Service-Angebot für Firmenkunden erweitert, ebenso für Schulen & Lehrer und Bibliotheken & Büchereien, unter anderem mit "Sonderseiten" auf unserer Homepage.

 

 2009 startete die Aktion "(Ein-)Geschlossene Gesellschaft" oder "Buchgenuss nach Ladenschluss" mit großem Erfolg und sehr positiver Resonanz von den "Eingeschlossenen".

 

2008 wurde ein neues Kassen-System eingeführt, um den Zahlungsvorgang für uns und vor allem unsere Kunden flexibler und angenehmer gestalten zu können.

 

2007 war vor allem geprägt durch die Einrichtung der Internet-Seite, um unseren Kunden mehr Information und die Möglichkeit zur Online-Recherche und -Bestellung bieten zu können.